Sport VEREINt uns

Der LandesSportBund Niedersachsen und der Niedersächsische Turnerbund haben gemeinsam ein großes Online-Sportprogramm entworfen.

Bis zum 28.02.2022 kann täglich bei unterschiedlichen Sportprogrammen via Zoom mitgemacht werden. Die Bewegungseinheiten werden von ausgebildeten Übungsleitenden von sechs großen Sportvereinen in Niedersachsen angeleitet.

Neben Yoga- und Gymnastikeinheiten gibt es eine Vielzahl an Ausdauer- und Krafteinheiten.

Nach einer Anmeldung mit der Mailadresse muss eine Bestätigungsmail angeklickt werden. Direkt danach kann über einen Zoom-Link mitgemacht werden.

Mach mit!

https://www.sportvereintuns.de/online-kurse/index.php


Zum Jahresende: DANKE! ❤

Danke für euer Engagement in den Sportvereinen!

Danke für den unermüdlichen Einsatz der Sportvereine, um Bewegung zu ermöglichen!

Danke an Alle, die sich für die Sportvereine eingesetzt haben – auf den unterschiedlichsten Ebenen!

Wir wünschen allen Engagierten und Mitgliedern unserer Sportvereine sowie den Unterstützer*innen des Sports ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2022!🥳🎄🎅🤶#weihnachten#Neujahr2022#sportVEREINtuns#vereinshelden#vereinmitherz#ehrenamtverbindet#ehrenamtistehrensache#danke


Stellenausschreibung der SportRegion OstNiedersachsen

Die SportRegion OstNiedersachsen ist eine freiwillige Kooperation der Sportbünde Gifhorn, Helmstedt und Wolfsburg im LandesSportBund Niedersachsen e.V. Sie vertritt die Interessen der mehr als 500 Sportvereine mit ca. 140.000 Mitgliedern.

Im Rahmen der Kooperation ist zum 01.02.2022 die Stelle eines Sportreferenten (m/w/d) im Handlungsfeld Bildung und Sportjugend als befristete Elternzeitvertretung zu besetzen. Dienstsitz ist beim KreisSportBund Gifhorn e.V.

Bewerbungsschluss ist der 15. Janaur 2022.


Startklar in die Zukunft

Das Antragsportal im LSB-Intranet für das Sonderförderprogramm für Sport- und Bewegungscamps ist offen. Das Land Niedersachsen stellt dem LandesSportBund (LSB) Niedersachsen mit seiner Sportjugend rund 8,9 Mio. Euro zur Verfügung, um im Rahmen des Aktionsprogrammes u.a. Schwimmkurse, ein oder mehrtägige Sport- und Bewegungscamps oder offene Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche bei Sportvereinen, Sportbünden und Landesfachverbänden zu fördern.

Der Förderzeitraum läuft bis 31. Dezember 2022. Anträge können Sportvereine und Landesfachverbände, die Mitglieder im LSB sind, sowie Sportbünde stellen.

Weitere Informationen

Leitfaden zur Antragsstellung

Zum Antragsportal 

Flyer


Internationaler Tag des Ehrenamtes

Am 05. Dezember ist es wieder soweit, der internationale Tag des Ehrenamtes. Aufgrund der Absage des Wolfsburger Weihnachtsmarktes, kann leider kein persönlicher Austausch in der Ehrenamtshütte erfolgen. Am Gewinnspiel kann dennoch teilgenommen werden.

Weitere Informationen unter:

https://www.wolfsburg.de/engagiert


Special Olympics World Games Berlin 2023

Rund 7.000 Athletinnen und Athleten aus mehr als 170 Nationen werden im Sommer 2023 in Berlin zu den „Special Olympics World Games“ erwartet. Die Athletinnen und Athleten treten in 24 Sommer- und zwei Demonstrationssportarten gegeneinander an. Im Vordergrund steht dabei das Sporttreiben von Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung untereinander und gemeinsam mit Menschen ohne Behinderung. (Zum Vergleich: Die bekannteren Paralympics decken lediglich Menschen mit einer einfachen körperlichen Behinderung ab).
Der Landkreis Gifhorn bewirbt sich im Zuge der „Special Olympics World Games“ als sogenannte „Host Town“ für die Athletinnen und Athleten. Die Gastgeberkommunen heißen die Teilnehmenden sowie deren sportliche Begleitung vier Tage vor den Spielen willkommen und bereiten ein buntes Rahmenprogramm vor. Dabei sollen auch inklusive Strukturen in den Kommunen nachhaltig gestärkt werden und der Gedanken der Inklusion seitens der Kommunen in die Öffentlichkeit getragen werden. Das Nachhaltigkeitskonzept „170 Nationen – 170 Kommunen“ („Host-Town-Program“) des Organisationskomitees der Special Olympics World Games Berlin 2023 (LOC) tritt für eine dauerhafte Bewusstseinsänderung gegenüber Menschen mit Behinderung sowie für deren selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ein.
Das „Host-Town-Program“ im Rahmen der World Games 2023 kommt für den Landkreis Gifhorn zum verstärkten Leben der Inklusion vor Ort wie gerufen:
„Die Motivation für dieses Projekt wird vor allem auch durch die Begeisterung der Menschen mit Behinderung, die hier vor Ort leben, noch einmal gesteigert“, kommentiert Landrat Tobias Heilmann die Bewerbung. „Diesen Menschen soll es ermöglicht werden, ein Teil der Weltspiele zu werden, indem der Landkreis Gifhorn eine Delegation vor Ort willkommen heißt. Das Projekt wäre für unsere Mitmenschen – mit und ohne Beeinträchtigung – ein Riesengewinn, um sich näher kennenzulernen und sich gemeinsam auszutauschen. Wir fiebern der Entscheidung des Komitees regelrecht entgegen.“
Ganz nach dem Motto des Landkreises Gifhorn „natürlich (gemeinsam) stark“ wird das Projekt als Host-Town vor Ort gemeinsam mit der Stadt Gifhorn, der Stadt Wittingen, der Samtgemeinde Meinersen, der Gemeinde Isenbüttel, dem KreisSportBund Gifhorn, dem Hof Isenbüttel, der Lebenshilfe Gifhorn und dem Behindertenbeirat des Landkreises Gifhorn geplant. Eine Signalwirkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Multiplikation der Teilhabe in alle Bereiche des Landkreises Gifhorn sollen hiermit bestärkt werden.


Bundesweit erste Breitensport-Studie zu sexualisierter Gewalt legt Zwischenergebnisse vor

Fast 4.400 befragte Vereinsmitglieder aus elf Landessportbünden

Bei dem im August 2020 begonnenen und bundesweit ersten Breitensport-Forschungsprojekt „SicherImSport“, gefördert vom Landessportbund NRW und unter Beteiligung von zehn weiteren Landessportbünden, liegen den Verantwortlichen nach Abschluss der umfangreichen Datenerhebung von fast 4.400 befragten Vereinsmitgliedern konkrete Zwischenergebnisse vor: „Die Befunde unserer Online-Studie bestätigen, dass sexualisierte Grenzverletzungen, Belästigung und Gewalt auch im Vereinssport vorkommen. Deshalb sind der Ausbau von Maßnahmen zum Schutz vor Belästigung und Gewalt sowie Anlaufstellen und Unterstützungsangebote für Betroffene im Sport wichtig – dies hat ein großer Teil der Sportverbände erkannt und Maßnahmen zur Prävention eingeführt“, betonen Prof. Dr. Bettina Rulofs (Bergische Universität Wuppertal) sowie Dr. Marc Allroggen und Dr. Thea Rau (Universitätsklinikum Ulm) als wissenschaftliche Projektleitung. Nach den Aufsehen erregenden Ergebnissen der „Safe Sport“-Studie zum Leistungssport aus dem Jahr 2016 werten die Forscher*innen nun erstmals Daten ausschließlich zum Breitensport aus – die größte Untersuchung zu diesem sensiblen Thema in Deutschland soll bis zur Jahresmitte 2022 abgeschlossen sein. „Ein überfälliger Schritt, weil uns genauere Erkenntnisse in einem höheren Ausmaß auf dem längst eingeschlagenen Weg wieder enorm weiterbringen können“, verdeutlicht Vorstand Martin Wonik vom Landessportbund NRW.

So gab die Mehrheit der Befragten zwar an, mit dem Vereinssport insgesamt „allgemein gute bis sehr gute Erfahrungen“ gemacht zu haben, doch etwa ein Viertel der Vereinsmitglieder (rund 26 Prozent) erfuhr mindestens einmal sexualisierte Grenzverletzungen oder Belästigungen (ohne Körperkontakt) im Kontext des Vereinssports, beispielsweise in Form von anzüglichen Bemerkungen oder unerwünschten Text-/Bildnachrichten mit sexuellen Inhalten. Bei rund 19 Prozent kam mindestens einmal sexualisierte Belästigung oder Gewalt mit Körperkontakt vor, zum Beispiel sexuelle Berührungen oder sexuelle Handlungen gegen den Willen. Auch weitere Formen der Verletzung oder Gewalt wurden in der Studie erhoben. So antworteten immerhin 64 Prozent der Personen, mindestens einmal emotionale Verletzungen oder Gewalt im Vereinssport erlebt zu haben, also beschimpft, bedroht oder ausgeschlossen worden zu sein – und mehr als jeder Dritte (37 Prozent) nannte mindestens einmal körperliche Verletzungen oder Gewalt, in Form von geschüttelt oder geschlagen werden. Auch erwähnenswert: Je höher das sportliche Leistungsniveau, desto größer offenbar das Risiko, von Belästigung oder Gewalt betroffen zu sein. So berichten gleich 84 Prozent der Befragten, die auf internationaler Ebene im Leistungssport aktiv waren, von mindestens einer Erfahrung von Belästigung oder Gewalt – dies trifft im Vergleich „nur“ auf 53 Prozent derjenigen zu, die im Freizeit- oder Breitensport aktiv waren.

In einer weiteren Teilstudie äußerten sich über 300 Sportorganisationen (92 Stadt-/Kreissportbünde sowie 215 Fachverbände in fünf Bundesländern) zum Stand der Prävention und Intervention innerhalb der eigenen Strukturen. Dabei gaben 63 Prozent (SSB/KSB) und 56 Prozent (Fachverbände) an, über fundierte Kenntnisse zur Vorbeugung von sexualisierter Gewalt zu verfügen. Allgemeine Präventionsmaßnahmen wie z.B. die Benennung von Ansprechpersonen, Durchführung von Schulungsmaßnahmen oder Einsicht von Führungszeugnissen sind demnach weit verbreitet. Risikoanalysen oder Konzepte zur Aufarbeitung von Vorfällen sind allerdings lediglich in nur einem Zehntel der Verbände vorhanden, die bei der Beratung zum Umgang mit Verdachtsfällen oder Vorfällen größten Unterstützungsbedarf haben.

Factsheet zum Abschluss der Datenerhebungen / Zwischenauswertung

Online-Befragung der Stadt- u. Kreissportbünde und Fachverbände – Modul 2a

LSB Niedersachsen: „Wir danken den vielen Vereinsmitgliedern für ihre Beteiligung an der Befragung“

„Seit 2010 arbeiten der LSB und seine Sportjugend zum Thema Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt im Sport. Das Thema ist heute in die Aus- und Fortbildung der Übungsleiterinnen und Übungsleiter integriert, wir haben Leitlinien zum Einsatz von Erweiterten Führungszeugnissen erstellt, Schulungsangebote für Funktionsträger in Vereinen, Landesfachverbänden und Sportbünden entwickelt, eine landesweite Clearingstelle für Hilfesuchende ins Leben gerufen, Schutzkonzepte z.B. für das Zeltlager Langeoog, das Lotto Sportinternat und den Olympiastützpunkt Niedersachsen entwickelt sowie dezentral tätige ‚Tandems‘ geschaffen, die Sportvereine vor Ort in der Entwicklung von Schutzkonzepten beraten. Für uns war es nun wichtig, die Erfahrungen von Vereinsmitgliedern mit sexualisierten Grenzverletzungen, Belästigungen und Gewalt zu erheben, um weitere Impulse für unsere Arbeit zu erhalten. Deshalb haben wir uns an dem Forschungsprojekt „SicherImSport“ beteiligt und die Vereinsmitglieder zur Teilnahme aufgerufen“, so der Vorstandsvorsitzende des LandesSportBundes (LSB) Niedersachsen, Reinhard Rawe.

Er weist dabei insbesondere auf die Konzeption zur Entwicklung von Schutzkonzepten in Sportvereinen hin, nach deren Abschluss Vereine die Plakette „Verein(t) gegen sexualisierte Gewalt im Sport – AUSGEZEICHNET“ sowie einen Geldbetrag in Höhe von 1000€ für die Kinder- und Jugendarbeit erhalten. Das vorliegende Zwischenergebnis ist für LSB und Sportjugend durch die langjährige Erfahrung im Umgang mit dem Thema „Sexualisierte Gewalt“ nicht überraschend. „Wir sehen uns bestätigt, präventive Maßnahmen und Strukturen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt als auch Unterstützungsangebote für Betroffene im Sport aufzubauen.“

Im Flächenland Niedersachsen kommt dabei den sogenannten „Tandems“ als regionale Anlaufstellen für Sportvereine und Hilfesuchenden eine besondere Bedeutung zu. Diese bestehen aus Personen von Sportbünden und regionalen Fachberatungsstellen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt und arbeiten nach dem Konzept der Auszeichnung „Verein(t) gegen sexualisierte Gewalt im Sport – AUSGEZEICHNET“.

„Die Tandems erhalten inzwischen eine Vielzahl von Anfragen und können vor Ort Hilfesuchenden und Vereinen in der Umsetzung von Schutzmaßnahmen begleiten und eine Beratung vor Ort bieten. Mit dem Tandemmodell haben wir ein landesweites Netzwerk mit Fachleuten aus Fachberatungsstellen und Fachberatungen der öffentlichen Jugendhilfe aufbauen können. Aufgrund fehlender Beratungsstrukturen ist ein solches Angebot bisher jedoch nicht in jedem Landkreis möglich. Aktuell gibt es die Tandems in 26 Landkreisen. Unsere Erwartung an die Landesregierung ist, dass sie ein ausreichendes landesweites Netz an Beratungsstellen sicherstellt,“ erklärt Rawe.

Er weist zudem darauf hin, dass der LSB die Arbeit bislang aus seinem Haushalt finanziert hat. „Für die Zukunft hoffen wir aber auf eine zusätzliche Unterstützung durch das Land zur dauerhaften Absicherung der Angebote im Sport.“

Zahlen und Fakten

  • Das Projekt „Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt im Sport: Prävention, Intervention, Handlungskompetenz (2011-2020)“ von LSB und Sportjugend Niedersachsen ist im Jahr 2010 gestartet. Der Projektstatus ist seit Anfang 2021 aufgehoben und das Thema in die Verbandsstrukturen implementiert.
  • Aktuell arbeiten 26 Tandems (26 Landkreise) direkt mit den Sportvereinen zusammen.
  • 30 Sportvereine befinden sich seit 2019 im Prozess für die Entwicklung eines Schutzkonzeptes und der anschließenden Auszeichnung mit der LSB-Plakette „Verein(t) gegen sexualisierter Gewalt im Sport – AUSGEZEICHNET!“. Zwei Vereine haben bereits eine Auszeichnung erhalten. Zudem hat der LSB Schutzkonzepte für das LOTTO Sportinternat, das Zeltlager der Sportjugend Niedersachsen auf Langeoog, den Olympiastützpunkt Niedersachsen entwickelt und erarbeitet aktuell für den Leistungssport ein „Rahmenkonzept zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Leistungssport am Standort Hannover“. 
  • In der neu geschaffenen Clearingstelle gab es bisher etwa 140 Beratungsanlässe
  • Der LSB beteiligt sich an zwei bundesweiten Forschungsvorhaben mit weiteren Landessportbünden und der Deutschen Sportjugend: „Safer Sport Studie“ (2014-2016) für den Leistungssport und „SicherImSport“ (2021) für den Breitensport

Ansprechpartnerinnen beim LandesSportBund Niedersachsen sind Thekla Lorenz (tlorenz(at)lsb-niedersachsen.de, 0511-1268 252) und Sabrina Crzan (scrzan(at)lsb-niedersachsen.de, 0511-1268 264). Die landesweite Clearingstelle ist dienstags von 10.00-12.00 Uhr und donnerstags von 13.00-15.00 Uhr unter der Nummer 0511-1268-274 zu erreichen.

In der SportRegion OstNiedersachsen ist Carolin Giffhorn, Sportreferentin Sportjugend und Bildung (giffhorn@sportregion-on.de), Ansprechpartnerin für das Thema “Prävention sexualisierter Gewalt”.